Neustart & Shutdown Windows10

Windows 10 per Startmenü herunterfahren oder in den abgesicherten Modus versetzen

Beenden oder Neu starten von Windows als Befehlszeilen ausführen lassen. Diese kann man dann ganz einfach irgendwo im System als Verknüpfungen hinterlegen und hat so leichten Zugriff auf diese Funktionen.

Die wichtigsten dieser Funktionen
Abmelden = shutdown -l
Ruhezustand = shutdown -h
Herunterfahren = shutdown -s -t 0
Neustart = shutdown -r -t 0
Neustart komplett = shutdown -g -t 0
Erweiterte Startoptionen = shutdown -r -o -t 0
Safe Mode = cmd /c bcdedit /set safeboot minimal & shutdown -r -t 0
Safe Mode Exit = cmd /c bcdedit /deletevalue safeboot & shutdown -r -t 0
UEFI Boot = shutdown -r -fw -t 0

Ein Hinweis: Bei der Nutzung von Safe Mode (abgesicherter Modus) muss der Neustart im abgesicherten Modus mit der Verknüpfung Safe Mode Exit angestossen werden. Denn „Safe Mode“ fügt dem Bootmanager einen zusätzlichen Parameter zu, der durch „Safe Mode Exit“ wieder entfernt wird. Deshalb ist „Safe Mode“ auch die einzige der Verknüpfungen, die Adminrechte anfordert. Beendet man Windows im abgesicherten Modus nicht auf diese Weise, dann landet der folgende Start unweigerlich wieder im abgesicherten Modus. Diese Methode, den abgesicherten Modus zu erreichen, ist allerdings ausgereift und wird von mir und anderen schon seit Jahren eingesetzt.

Die Verknüpfungen lassen sich problemlos auf allen Windows Versionen ab Windows Vista einsetzen. Der komplette Neustart und die erweiterten Startoptionen funktionieren allerdings erst ab Windows 8, weil diese Möglichkeiten bei Vista und Windows 7 noch nicht vorhanden sind. Der UEFI Boot funktioniert erst ab Windows 10 1607 (Anniversary Update) und setzt einen Rechner mit einer recht aktuellen UEFI Version voraus.

Windows 10 komplett neu starten

In manchen Situationen stellt man fest, dass Windows Fehler wie ein nicht mehr reagierendes Startmenü, fehlende Vorschauen in der Taskleiste oder ähnliches zeigt. Bevor man versucht dies über irgendwelche Systemreparaturen zu beheben, sollte man Windows 10 dann zunächst einmal schlicht komplett neu starten. In vielen Fällen schafft diese Vorgehensweise schon Abhilfe und die Funktionen sind wieder hergestellt.

Dies gilt es also zu verhindern und Windows dazu zu zwingen, dass es diesen Puffer ignoriert und alle Treiber, Einstellungen und Systemkomponenten neu läd und so die fehlerhaften Prozesse neu aufbaut.

Den kompletten Neustart erreicht am am allereinfachsten, indem man bei „Ausführen“ den Befehl: shutdown -g ausführt. Dies plant den Neustart aber nur und deswegen entsteht eine Wartezeit von einer Minute, bis der Neustart tatsächlich erfolgt. Den Dialog „Ausführen“ erhält man bei einem nicht mehr reagierenden Startmenü, indem man die Tastenkombination „WIN+R“ drückt.